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Praktikanten

Im Jugendbüro Altenahr erhalten junge Menschen die Chance ein Orientierungs- und Ausbildungspraktikum zu absolvieren. Der zeitliche Umfang des Praktikums kann je nach Anforderung bis zu einem Jahr andauern

  • Wie bewerbe ich mich?

Telefonkontakt zum Jugendpfleger aufnehmen unter Telefonnr.: 02643-8174,

nach Absprache Bewerbung mit Lebenslauf und Passbild an das Rathaus Altenahr, Rossberg 3, 53505 Altenahr schicken oder telefonisch nachfragen unter 02643-809-0

  • Welche Aufgaben habe ich?

Teilnahmen an jugendpflegerische Maßnahmen…

Projekte, Aktionen, Gespräche…

selbstständiges Arbeiten…

Umsetzung eigener Ideen…

Teamwork…

Büroorganisation…

alt

N.N. war im Jahr 2004 im Rahmen Ihrer Ausbildung zur Erzieherin für 10 Wochen Praktikantin im Jugendbüro:

Sie fasste Ihre Erfahrungen wie folgt zusammen…

…“das Praktikum hat mir sehr gut gefallen. Ich habe sehr viel gelernt und kann viel mitnehmen und für meine weitere Arbeit als Erzieherin verwenden.“

Ich bin sehr stolz auf mich, da ich wirklich viel geleistet habe. Die erste Woche habe ich des Öfteren gedacht, dass ich es nicht schaffe alle Aufgaben zu erledigen, die mir aufgetragen wurden, aber von Tag zu Tag wurde es besser. Ich gewöhnte mich an die manchmal doch sehr stressigen Tage, die Arbeit machte mir immer mehr Spaß. Ich war in vielen Tätigkeitsbereichen tätig, aber ich hab mich trotzdem ganz gut zu Recht gefunden. Die Vielfältigkeit der Tätigkeit eines Jugendpflegers ist wirklich beeindruckend. Ich habe so viel miterlebt und auch aktiv mitgestaltet, dass es schwer wird dies alles aufzuzählen. Toll war es für mich, dass ganze drum herum und die ganze Organisation der Jugendarbeit mitzukriegen. Oft saß ich im Büro und machte Absprachen mit Leuten, die für die Jugendarbeit wichtig sind und sich gerade mit einem Projekt in der Verbandsgemeinde beschäftigten. Ich konnte vor diesem Praktikum eigentlich kaum mit dem PC umgehen. Im Praktikum habe ich gelernt richtig mit dem PC umzugehen und mit verschiedenen Programmen zu arbeiten, ich denke, dass ich diese Fähigkeit mein Leben lang gebrauchen kann. Meine tägliche Arbeit im Büro bestand aber nicht nur aus der Arbeit mit dem PC. Ich habe viel telefoniert, die Post fertig gemacht, kopiert und geplant. Ich hatte viel zu organisieren und habe so auch gelernt, wie man eine Veranstaltung genau plant. Wir hatten auch oft Gäste im Büro mit denen man gemütlich bei einer Tasse Kaffee ein weiteres Projekt geplant hat.


Als Jugendpfleger ist man darüber hinaus sehr oft auf verschiedenen Veranstaltungen unterwegs; so habe ich auch einige imposante Veranstaltungen und Festlichkeiten miterlebt. In der ersten Woche waren wir zum Beispiel auf dem 50. Geburtstag des Landesfilmdiensts im Mainzer Landtag. Ich habe noch nie an so einer Festlichkeit teilgenommen. Auf jedem Tisch standen Kronleuchter, das Besteck am Teller konnte man kaum richtig zuordnen und das Büffet war wie von einem fünf Sterne Restaurant. In diesem Saal kam man sich wirklich besonders vor und es hat wirklich Spaß gemacht, sich in so eine gehobene Gesellschaft zu begeben. Ich habe auch einige Feiern mit vorbereitet, ich musste kreativ sein, da ich die Räume dekorieren musste. Eine Feier, die wir vorbereitet haben, war die Verleihung der Juleica (Jugendleiterkate), ich besorgte dafür Zwiebelkuchen und Federweißer und dekorierte alles herbstlich, da diese Feier noch im Oktober stattfand. An einem Abend hielt das Gesundheitsamt eine Rede über die Notwendigkeit des Händewaschens, vorher liefen diesbezüglich einige Aktionen in verschiedenen Kindergärten. Wir dekorierten dafür Stehtische und besorgten Brezeln, Wein und Wasser. Ein weiterer Punkt meiner Arbeit war das Jugendtreffforum. Dort treffen sich alle Jugendgruppenleiter, jedes Mal in einem anderen Jugendraum und tauschen Ideen und Anregungen aus. Jeder berichtet dann, wie es in seiner Gruppe momentan aussieht. Für mich ist es sehr interessant, die Unterschiede der verschiedenen Jugendgruppen zu sehen. Außerdem geben die Projektideen der anderen Jugendlichen mir selbst Anregungen für meine eigene Arbeit. Schön für mich war auch, dass ich an verschiedenen Fortbildungsprogrammen teilnehmen konnte. So nahm ich z.B. einen Tag an einem Studientag über Partizipation teil. Dieser Tag war sehr interessant für mich, da Partizipation (Beteiligung) ja nun wirklich ein Thema ist, mit dem Erzieherinnen sich beschäftigen sollten.

Ich habe darüber viel Wissenswertes erfahren und gelernt. An einem anderen Tag habe ich an einer Fortbildung für Erzieherinnen, in einem Kindergarten teilgenommen. Mein Anleiter vertrat dort die Verbandsgemeinde, weil der Bürgermeister einen anderen Termin hatte. Das Thema dieses Tages was das „Würzbürger Trainings Programm“, ein Programm um eine Lese- und Rechtschreibschwäche bei Kinder zu verhindern. Auch dieser Tag war interessant und lehrreich; das Würzburger Trainingsprogramm kann auch für mich im Anerkennungsjahr zu einem wichtigen Thema werden. Interessant war es für mich das Projekt Dorferneuerung mitzubekommen. Zu diesem Thema wurden in zwei Orten Kinder, Jugendliche und Erwachsene befragt; so konnte man die verschiedenen Bedürfnisse der Generationen sehen und sich überlegen wie man diesen Bedürfnissen entgegen kommen kann. Durch das Praktikum wurde mir ermöglicht jeden Tag in einen Grundschule die Hausaufgabenbetreuung durchzuführen. Es war ein sehr anstrengender jedoch auch sowohl auch sehr schöner Job.

In dieser Gruppe war es eine großer Herausforderung die Kinder an ihrem jeweiligen Stand abzuholen und zu fördern. Es kam oft vor, dass ein Kind ausrastete, schrie und um sich schlug. Trotzdem bereitete diese Arbeit große Freude, wenn man aus der Betreuung raus ging, hatte man immer das Gefühl, etwas wichtiges geleistet zu haben. Es war toll zu beobachten, welche Fortschritte die Kinder in dieser Zeit machten. Zu den Tätigkeiten und Aktionen kommen noch etliche hinzu, z.B. stand ich immer im guten Kontakt zum Rathaus und zum VG-Bürgermeister. Ich organisierte mit meinem Anleiter und einer anderen Jugendlichen eine Fahrt ins Musical „ We will rock you“; wir entwickelten Flyer und reservierten Karten, diese Fahrt findet in den Weihnachtsferien statt, aber ich werde trotzdem mitfahren, weil ich den Kontakt nichtganz verlieren möchte. Ein Vorteil für die Arbeit beim Jugendpfleger ist es, dass man viele wichtige Leute kennenlernt; so habe ich die Leiterin des Kreisjugendamtes kennengelernt und mich auch öfter mit ihr unterhalten. Auch die Leiterin des Gesundheitsamtes kenne ich nun. Mit dem Verbandsbürgermeister stand ich oft im Kontakt, da er an vielen Veranstaltungen war, an denen ich auch teilnahm.

Ich bin sehr froh, dass ich das Praktikum beim Jugendpfleger gemacht habe. Ich habe sehr viel gelernt und kenne viele neue Leute und hatte darüber hinaus noch eine Menge Spaß. Dieses Praktikum bereue ich auf keinen Fall. Wichtig ist mir zu betonen, dass ich gelernt habe noch viel selbstständiger zu arbeiten und auf Veranstaltungen selbstsicherer aufzutreten. Dieses Praktikum hat mich bereichert und mir viele Anregungen für meine weitere Arbeit als Erzieherin mitgegeben.

Alle Praktikanten findet ihr hier: Praktikantenvergangenheit