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02
Mai

Auf großer Ungarnfahrt

Geschrieben von Marcel am Mai 2nd, 2013 Veröffentlicht in Allgemein

Auf Einladung der Partnergemeinde Mártély starteten insgesamt 23 Interessierte, im Alter von 14 –­ 25 Jahren, mit dem Pro Büro für Jugendarbeit der Verbandsgemeinde Altenahr (in enger Kooperation mit dem Partnerschaftsverein) erneut nach Ungarn, um unsere Partnergemeinde Martély in Südungarn zu entdecken und hautnah mitzuerleben. Nach einem erfolgreichen und informativen Teilnehmertreffen mit viel Spiel und Spaß ging es am  Samstag, 23. März 2013 um 17 Uhr dann endlich los! 1350 Km und ca. 20 Stunden Fahrt mit dem Bus erwarteten die Beteiligten. Aber bei so einer tollen Truppe ging die Fahrt wie im Flug vorbei.  An der Grenze von Österreich zu Ungarn wurden die Euros in Forint umgetauscht und nichts konnte dem Ziel Ungarn mehr im Weg stehen. Die Ankunft folgte dann “schon” nach 18 Stunden und die Zimmer in der neu renovierten Waldschule konnten nach einer herzlichen Begrüßung durch die Gastgeber bezogen werden. Das Selbstverpflegerhaus liegt mitten im Herzen des Dorfes Mártély, sodass am Abend viele alte Bekannte, aber auch neue Gesichter den Weg fanden und alle gemeinsam einen gemütlichen Grillabend verbrachten. Am nächsten Tag starteten die Teilnehmer voller Neugier eine Dorfrallye und hatten eine Menge Spaß dabei, das Dorf durch die selbst erarbeiteten Routen bis in jeden Winkel kennenzulernen. Am Nachmittag stand aufgrund der wechselnden Wetterverhältnisse eine Schneewanderung zu Roberts Töpferwerkstatt auf dem Plan, bei der sich sowohl die Teilnehmer als auch die Betreuer des öfteren zu einer wilden Schneeballschlacht hinreißen ließen. Robert stellte sein kleines Reich vor und die Teilnehmer durften auch selbst einige kreative Werke auf der Drehscheibe herstellen und waren begeistert bei der Sache. Am Abend wurde ein Film auf einer große Leinwand organisiert und richtige Kino-Atmosphäre genossen. Dienstag ging es zum Bahnhof von Mártély um mit einem abenteuerlichen Schienenbus nach Hodmezövasarhely zu starten. Dort wurde sowohl der Synagoge, als auch einer Dokumentationsstätte, die uns über den Holocaust in Ungarn informierte ein Besuch abgestattet, die beiden Orte enthielten viele neue Informationen und regten zum Nachdenken an. Ákos Szeles hatte noch eine Führung in einem der typischen Wassertürme Ungarns organisiert, welcher eine Aussicht über die ganze Stadt bot. Nach diesem ereignisreichen Tag konnte sich in der Schulküche mit einer leckeren Mahlzeit gestärkt werden. Den Abend ließen alle gemeinsam mit einigen Gemeinschaftsspielen und einer Jam-Session ausklingen. In der Universitätsstadt Szeged stand am Mittwoch ein Besuch des PICK Salami und Paprika Museums an und die Stadt wurde erkundet, es konnte also endlich mal etwas von unserem eingetauschten Forint-Reichtum ausgegeben werden. Später ging es dann ins Abenteuer-Spaßbad „Aquapolis“ mit unzähligen Rutschen bei 32 Grad warmen Wasser. Am Abend wurde von den Betreuern ein großangelegter Spielewettkampf getreu dem Motto „Schlag den Betreuer“ veranstaltet. Auch die ungarischen Freunde ließen sich diesen Spaß nicht entgehen und waren mittendrin statt nur dabei. Donnerstags hieß es dann langsam aber sicher die Anker zu lichten und schon mal die ersten Koffer zu packen. Bevor jedoch die Rückreise antreten wurde, folgten natürlich alle gerne der Einladung von Bürgermeisterin Judit Balogh ins Rathaus. Sie empfing alle mit herzlichen Begrüßungsworten und ermöglichte noch einige Einblicke in die Struktur des Lebens in Ungarn und einige aktuelle . Auch die Teilnehmer hatten eine Ansprache vorbereitet und im Anschluss gab es köstliches Gebäck, Kuchen und Getränke. Nachdem in einer kurzen Reflektionsrunde die Woche noch einmal unter die Lupe genommen wurde, startete die Gruppe mit dem Bus Richtung Hodmezövasarhely zu einer Charda(Landgasthof) um dann am Abend in großer Runde mit den Ungaren ein köstliches Mahl zu sich zu nehmen. Eine Fotopräsentation wurde gezeigt und Abschiedsreden gehalten, die letzten Telefonnummern ausgetauscht, zum krönenden Abschluss gab es einen Fotorahmen gestaltet von den ungarischen Jugendlichen für eine bleibende Erinnerung und auch einige Gastgeschenke für die stets um das Wohl der deutschen Gäste bemühten Freunde aus Mártély wurden überreicht. Als es dann endgültig hieß „Alle einsteigen, wie fahren nach Hause“ rollten die Tränen. Es war kein leichter Abschied, aber es soll ja auch nicht das letzte Mal gewesen sein, es wurde einstimmig entschieden, wiederzukommen! Szia!!! & Köszönöm/Danke!

Geschrieben von Praktikantin Mona Simon

Bilder sind hier zu finden: Klick mich!

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