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18
Jun

Erlebnisreiche Begegnungswoche

Geschrieben von Marcel am Juni 18th, 2012 Veröffentlicht in Allgemein

„Köszönöm“ – heißt auf ungarisch Dankeschön!

Dankeschön für diese unglaublich erlebnisreiche Woche, die dank den vielen Helfern und Organisatoren zu einem großen Erfolg wurde. Neben Partnerschaftsverein, Jugendbüro unterstützen die Begegnungswoche der Kulturverein Mittelahr, das Naturfreundehaus Berg, der Winzerverein Altenahr, die Sommerrodelbahn und vieler Einzelpersonen. Dieses Jahr fand die Schülerbegegnung wieder in Deutschland statt. Insgesamt 21 ungarische Schüler zwischen 10 und 14 Jahren, begleitet von 34 Lehrern und einem Elternteil, wohnten im Zeitraum vom 03. Juni bis zum 08. Juni 2012 in 20 Gastfamilien. Während dieser Woche hatten sie die Möglichkeit nicht nur den Familienalltag ihrer Gastfamilie kennenzulernen, sondern auch den Tagesablauf in der Partnerschule. Dieses großartige Projekt  ist aber nur dank vieler Organisatoren, Sponsoren und Helfer möglich, die sich schon lange im Voraus um die Unterbringung und das Programm kümmerten. Am Sonntag den, 03. Juni fand die erste Begegnung zwischen den deutschen und ungarischen Schülern vor der Grundschule in Altenahr statt. Hier warteten schon alle gespannt auf die Ankunft des Busses, der nach 18 Stunden Fahrt um 10XX Uhr endlich sein Ziel erreicht hatte. An diesem Tag gab es noch kein Programm, da sich die Ungaren erst einmal von der anstrengenden Anreise erholen und entspannen sollten. Am Montag, den 04. Juni wurden die Gastschüler dann offiziell in…

… der Aula der Ahrtalschule willkommen geheißen und nahmen dann zum ersten Mal am Unterricht in der Klasse ihres Gastfamilienkindes teil. Hier bekam jeder Teilnehmer von den Ungarn eine schicke Kappe mit den Initialen des Logos. Nach Schulschluss wurde dann im großen Sitzungssaal des Altenahrer Rathaus ein Empfang im größeren Rahmen veranstaltet, bei dem auch Bürgermeister Achim Haag, stellvertretend für die Verbandsgemeinde die Gäste offiziell begrüßte. Der hiesige Künstler Piet Blaser nahm das 15 jährige Bestehen der Partnerschaft zum Anlass und überreichte einen Bruchstein mit dem eingemeißelten Logo, eine Ambigram das von der einen Seite als Altenahr zu lesen ist und von der anderen Seite Mártély. Er soll einen Erinnerungsplatz vor dem Rathaus erhalten.

Den Rest des Tages konnten die Schüler dann im Rahmen ihrer Gastfamilie planen und verbringen.
Der  Dienstag, 05. Juni begann mit der Teilnahme am regulären Unterricht. Nach der großen Pause versammelten sich die ungarischen Schüler vor dem Schulgebäude, um anschließend unter der Leitung von Georg Schiffer eine Exkursion von der Schule über die Jugendherberge nach Laach und rauf zur Burg Are. Hierbei hatte die Gruppe das große Glück, dass das Wetter perfekt mitspielte und somit machte die teils anstrengende und für die Gäste ungewohnte „Hügellandschaft“ zum großen Spaß.

Auch am Mittwoch, den 06. Juni bestand der Morgen aus „büffeln“ in der Ahrtalschule. Am Spätnachmittag um halb 5 trafen sich wieder alle, um zusammen mit dem Bus zum Naturfreundehaus Berg zu fahren. Hier fand die vom Jugendbüro geplante und organisierte Ungarn-Party statt. Bis 21.30 Uhr würde hier gegrillt, gespielt, Fotos von den Teilnehmern verziert und eine Menge gelacht. Hier gedachten alle Gäste der Tatsache, das die erste Schülerbegegnung noch ganz ohne Familienkontakt hier im Naturfreundehaus Berg startete.
Der Donnerstag, 07. Juni war aufgrund des Feiertages komplett für die Zeit in der Familie eingeplant.
Wie schnell doch so eine Woche vorbeigehen kann, wurde den Schülern beider Länder am letzten Tag, Freitag, den 08. Juni klar. Für diesen letzten Tag war ein letztes Mal Aktion und Erlebnis angesagt. Morgens ging es mit dem Bus  nach Rheinbach in den Freizeitpark. Jugendpfleger Werner Söller und die Praktikanten Julian und Steffi sowie Elisabeth Reitler verbrachten einige  Stunden dort, in denen die mitgebrachten Fußbälle, Kegelsets und anderen aktiven Spiele zum Einsatz kamen. Danach konnten die Kinder in Kleingruppen durch die Stadt laufen, bevor es wieder zurück ging. Der nächste Halt wurde an der Sommerrodelbahn in Kalenborn gemacht. Den späten Nachmittag verbrachten die Gastschüler mit Kofferpacken, Abendessen und Abschied nehmen.
Den krönenden Abschluss der erfolgreichen Woche voller Eindrücke und Erfahrungen für beide Seiten bildete die Disco im Keller des Winzervereines in Altenahr. Hier hatten Helfer bunt geschmückt, eine Musikanlage aufgebaut und für reichlich Knabberzeug und Sandwiches für hungrige Gäste gesorgt. Weiterhin gab es bunte, natürlich alkoholfreie Cocktails. Von Wehmut und Traurigkeit war keine Spur. Alle feierten die schönen gemeinsamen Tage und erst, als die Abfahrt zurück nach Ungarn um etwa 22 Uhr bevorstand und sich alle zum Abschied in die Arme schlossen,  rollte auch die ein oder andere Träne. Doch dank sozialen Netzwerken, E-Mail und Briefkontakt  ist es heute leicht, sich nicht aus den Augen zu verlieren.

 

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