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20
Jul

Jugendbegegnung in Mártély 2011

Geschrieben von Bjoern am Juli 20th, 2011 Veröffentlicht in Allgemein, Partnerschaft

Presseveröffentlichung

Internationale Jugendbegegnung in Mártély 2011

Auf Einladung der Partnergemeinde Mártély fuhren wir mir 25 Jugendlichen im Alter von 14­–­18 Jahren mir dem Pro Büro für Jugendarbeit der Verbandsgemeinde Altenahr (in enger Kooperation mit dem Partnerschaftsverein) eine Woche nach Südungarn. Am Samstag, 25. Juli 2011 um 22 Uhr ging es dann endlich los! 1350 Km, ca. 20 Stunden Fahrt mit dem Bus erwarteten uns. “Ätzend, langweilig“ sollte man denken, aber bei so einer tollen Truppe und tollen Betreuern ging die Fahrt wie im Flug vorbei. An der Österreich–Ungarischen Grenze tauschten wir unsere Euros in Forint und uns konnte nichts mehr im Weg stehen. Die Ankunft folgte doch “schon” nach 18 Stunden und wir bezogen endlich unsere modernen Zimmer. Die zwei Selbstverpflegerhäuser lagen nebeneinader und direkt an der Theiß. Am nächsten Tag wurden wir offiziell von der Bürgermeisterin Judith Balogh am Rathaus begrüßt und nach den Begrüßungsworten deutscher Jugendlicher gab es Getränke und Kuchen….(weiterlesen)Dann ging es direkt weiter zum Bahnhof von

Mártély und wir fuhren mit einem abenteuerlichen Schienenbus nach Hodmezövasarhely. Dort besuchten wir die Jüdische Synagoge und eine Dokumentationsstätte, die uns über den Holocaust in Ungarn informierte und zum nachdenken anregte. Nach der Rückkehr gingen alle 34 Personen in der Schulküche von Mártély lecker essen. Am Abend sprangen die ersten in die Theiß und wir grillten bis spät in die Nacht mit den ungarischen Jugendlichen. Am nächsten Morgen und nach einem ausgiebigen Frühstück im Freien, fuhren wir in die Universitätsstadt Szeged. Dort Konnten wir shoppen, also endlich mal etwas Geld ausgeben und später ging es dann ins Abenteuer-Spaßbad mit unzähligen Rutschen bei 32 Grad warmen Wasser. Unser Busfahrer Karl-Heinz Kreuzberg holte uns am Schwimmbad ab und fuhr uns direkt zur Bürgermeisterin, die uns in den privaten Garten zur Party eingeladen hatte. Dort gab es dann Pizza, Salate, Original Gulaschsuppe, Kaffeeteilchen, Kuchen, Alkoholfreigetränke und PALINKA für die Großen. Dies war ein langer Abend aber ein noch längerer Heimweg! Mittwoch Morgens plötzlich ein schreckliches Geräusch und eine sehr laute Stimme weckte uns. „Aufstehen, Frühstück“. Ein Graus für uns, um halb 9 Uhr aufzustehen. Nachdem wir das Frühstück in den eingeteilten Küchendiensten erledigt war, machten wir in ein paar Kleingruppen ein Fotoprojekt über das Leben in Mártély und die Kultur und Lebensweise in Ungarn. Viele Unterschiede waren zu entdecken und man wird gespannt sein wie das Projekt weiter geht. Gegen Nachmittag ging es dann mit der Kutsche nach Mindszent in die Charda (Landgasthof) essen. Abends trafen wir uns noch mit ein paar ungarischen Jugendlichen, spielten, sangen, und saßen am Lagerfeuer. Dort luden wir dann auch eine ungarische Band zu Ahrrock 2012 nach Altenahr ein. Am nächsten Tag hatten wir herrlichen Sonnenschein und stiegen auf unsere ausgeliehenen Fahrräder, um an den Strand von Mindszent zu fahren. Bis dort sind aber nicht alle gekommen, da es auf der Hälfte der Strecke plötzlich anfing wie aus Eimern zu schütten und alle pitsch Nass waren. Wir beschlossen uns zu trennen. Die eine Hälfte fuhr zurück, die anderen Hardliner im strömenden Regen weiter zum Strand. Am Stand halten wir dann Glück und das Wetter war wieder schön und wir konnten in die Theiß springen. Und beim Heimweg wurden die Klamotten durch den warmen Fahrtwind auch wieder trocken. Aber als wir dann am Abend in großer Runde mit den Ungarn beim essen saßen, merkte man den kommenden Abschied. Ein Fotopräsentation wurde gezeigt, Abschiedsreden gehalten, die letzten Telefonnummern ausgetauscht und zum krönenden Abschluss gab es einen Abschiedskuchen mit Deutsch-Ungarischer Flagge aus Marzipan . Als es dann endgültig hieß „Alle einsteigen, wie fahren nach Hause“ rollten die Tränen. Es war kein leichter Abschied, aber es soll ja auch nicht das letzte Mal gewesen sein, wir kommen wieder! Szia!!! An dieser Stelle möchten wie uns bei den Betreuern badanken: Jugendpfleger Werner Söller, Stefan und Elisabeth Reitler, Annika und Astrid Lütz, Annika, wäre diese Fahrt nie zustande gekommen, Köszönöm/Danke!

Geschrieben von den Teilnehmern Florian Josten, Anna Bertram und Robert Bobrzyk

 

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